Recruiting für Veranstaltungstechnik
VA-Techniker gewinnen, Shows ermöglichen
Die Veranstaltungsbranche hat durch Corona rund 40 % ihrer Fachkräfte verloren — Beleuchtungsmeister, Tontechniker und Bühnenmeister, die in andere Berufe gewechselt sind und nicht zurückkommen. Festivals, Konzerthäuser und Event-Dienstleister kämpfen um ein schrumpfendes Fachkräfteangebot. Im Bewerberpool stehen diese Fachkräfte mit Systemkenntnissen und Qualifikationsnachweisen erfasst.
Warum die Veranstaltungsbranche nach Corona im Personalnotstand steckt
Massenabwanderung durch Corona
Während der pandemiebedingten Zwangsschließung wechselten rund 40 % der Veranstaltungstechniker dauerhaft in andere Branchen — IT, Handwerk, Logistik. Viele kommen trotz Branchenaufschwung nicht zurück, weil sie Stabilität gefunden haben.
Beleuchtungsmeister und Bühnenmeister als Engpassberufe
Geprüfte Veranstaltungstechniker mit Meister-Abschluss oder Fachkraft-Qualifikation nach DTHG/IGVW sind bundesweit Mangelware. Die Ausbildungskapazitäten wurden während Corona drastisch reduziert — der Nachwuchs fehlt auf Jahre.
Saisonalität erschwert Personalplanung
Festivals, Messen und Konzerttouren erzeugen spitzenförmigen Personalbedarf. Techniker, die projektbasiert arbeiten, sind gut vernetzt — wer zu spät rekrutiert, verliert sie an den nächsten Auftraggeber.
Spezialisierungsdruck durch neue Technologien
LED-Technologie, Medienserver, Netzwerkarchitektur und digitale Mischpulte erfordern ständige Weiterbildung. Techniker mit aktuellen Kenntnissen in MA3, Resolume oder Dante sind deutlich schwerer zu finden als klassische Spotfahrer.
Veranstaltungstechnik aus dem Bewerberpool, nach Gewerk sortiert
Beleuchtungsmeister, Tontechniker, Bühnenmeister, Riggingfachkräfte und Veranstaltungstechniker sind im Bewerberpool nach Gewerk, Qualifikation nach DTHG und IGVW sowie Region erfasst. Veranstaltungsdienstleister, Messebauer, Konzerthäuser, Theater und Festivalbetreiber nennen uns die Stelle, und die BewerberBoost Cloud zeigt, welche Profile dafür schon vorliegen.
Ein Teil der Branche arbeitet inzwischen in IT, Handwerk oder Logistik und ist trotzdem wechselbereit — der veranstaltungstechnische Hintergrund bleibt im Profil erfasst, auch wenn die aktuelle Stelle eine andere ist. Unser Team klärt im Telefonat, ob eine Rückkehr in Frage kommt und zu welchen Bedingungen: planbare Produktionen, Tagessätze, Reiseanteil.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zum Recruiting im Bereich Veranstaltungstechnik. Ist Ihre Frage nicht dabei, klären wir sie in der Demo.
Finden Sie auch Techniker, die bisher projektbasiert arbeiten?
Der Schwerpunkt liegt auf Festanstellungen, dort trägt der Abgleich am weitesten. Die Beschäftigungsform ist aber ein eigenes Merkmal im Pool — für Häuser, die mehrere Stellen gleichzeitig besetzen oder freie Techniker fest anstellen wollen, lässt sich gezielt danach abgleichen.
Funktioniert das auch für Techniker mit MA3- oder Dante-Kenntnissen?
Ja. Systemkenntnisse wie MA3, Resolume, Dante oder Yamaha-Konsolen sind eigene Merkmale, auf die der Abgleich filtert. Im Telefonat prüfen wir nach, in welchen Produktionen jemand damit tatsächlich gearbeitet hat.
Wie sprechen Sie Techniker an, die in andere Branchen gewechselt sind?
Über den früheren Beruf, der im Profil hinterlegt bleibt. Die Cloud bewertet auch diese Profile gegen Ihre Stelle; im Anruf geht es dann um den Grund für den damaligen Ausstieg und darum, was sich seither in Ihrem Haus geändert hat.
Können auch Bühnenmeister und Riggingfachkräfte gefunden werden?
Ja. Bühnenmeister mit dem Qualifikationsnachweis nach DGUV Vorschrift 17 und Riggingfachkräfte mit Sachkunde nach IGVW SQ Q2 sind im Pool eigens geführt. Weil diese Gruppen klein sind, ergänzen wir den Abgleich um Active Sourcing im Umfeld der DTHG.